Freitag, 3. November 2017

Allerseelen

An Allerseelen ein schönes schwarzes Messgewand
An Allerseelen ein schönes schwarzes Messgewand
Vor der Friedhofskapelle wurde das Vater unser auf Latein gebetet, wie es bei der Gründung der Pfarrei im Jahr 1560 üblich war.
Vor der Friedhofskapelle wurde das Vater unser auf Latein gebetet, wie es bei der Gründung der Pfarrei im Jahr 1560 üblich war.
Unser Gitarrist Alex auf dem Friedhof
Unser Gitarrist Alex auf dem Friedhof
Gräberbesuch an Allerseelen
Gräberbesuch an Allerseelen
Auf dem Friedhof von Esmoraca blicken die Verstorbenen Osten zur Pfarrkirche
Auf dem Friedhof von Esmoraca blicken die Verstorbenen Osten zur Pfarrkirche
mundo alma in der Friedhofskapelle
mundo alma in der Friedhofskapelle
Ambo in unserer Pfarrkirche
Ambo in unserer Pfarrkirche
Altar unserer Pfarrkirche in Esmoraca Bolivien
Altar unserer Pfarrkirche in Esmoraca Bolivien
Der Abendgottesdienst an Allerheiligen war noch gut besucht, an Allerseelen waren im Pfarrhaus aber zunächst nur die Ministranten zu sehen. Die älteren Mitarbeiter waren “verschollen”, was sie ja durften, da Allerseelen bei uns Feiertag ist, nicht Allerheiligen. Mit den Minis frühstückte ich dann etwas und wir schritten zur Arbeit. Im Oberdorf beschallte inzwischen der Sektenpastor die Umgebung, in den Häusern mit im Jahr 2017 Verstorbenen wurde zu Ehren der Seelen gegessen und getrunken und ein paar Angetrunkene tanzten mit ihren Flöten (Anata) durch die Gassen, damit der Regen komme.
In diesem Umfeld läuteten wir dann zum Gottesdienst. Versteht sich, dass die Kirche nicht sehr voll wurde. Nach dem Gottesdienst ging es auf den recht leeren Friedhof, wo wir an ein paar Gräbern doch noch zu einem Gebet eingeladen wurden. Auf der Fahrt dorthin wurde mir eine Büchse Bier ins Auto gereicht, die ich aber lehnte lachend ablehnte. Am späten Nachmittag dürfte sich der Friedhof aber mit teils Betrunkenen füllen, um die zu Besuch gekommenen Seelen zu verabschieden.

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